Personalien 
Peter Leiner: Ein gefragter Juror und Gast-Dozent 

Nach dem Peter Leiner bereits 1996 zusammen mit Philip Jones als Juror zum renommierten Jan-Koetsier-Wettbewerb berufen wurde, erhielt er für 1998 erneut eine Einladung in diese Jury. Im April 1998 wird Leiner überdies als Juror beim Internationalen Wettbewerb für Brass-Quintette "Musicora 1998" in Paris fungieren. 

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Im Frühjahr 1998 fährt Peter Leiner mit seinem Ensemble DAS RENNQUINTETT auf Einladung der Bundesregierung auf eine Konzertreise nach Shanghai. 

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Peter Leiner wurde für September 1998 erneut als Dozent zur Internationalen Brass-Academy in Jever berufen und auf Empfehlung von Philip Jones als Dozent zum zweiwöchigen Internationalen Meisterkurs in Locarno und Ascona verpflichtet. Er unterrichtet dort Trompete und Kammermusik. 

Lennart Nord, Solotubist des RSO Saarbrücken und international bekannt als ehemaliges Mitglied des Quintetts "Stockholm Chamber Brass", ist neuer Lehrbeauftragter für das Fach Tuba. Aufnahmeprüfungen bei Herrn Nord sind noch bis zu einem späteren Zeitpunkt als die üblichen Termine möglich. 

Willkommen im Club der 50er: Wir gratulieren! 

Zwei Mitarbeiter der Hochschule feiern 1998 ihren 50. Geburtstag: Georg Klein, ist seit 1990 als Pförtner an der Hochschule beschäftigt. "Schorsch", wie der freundliche, besonnene Mann am Eingang überall genannt wird, wurde am 31.7.1948 in Güdingen geboren. Als Schlagzeuger in mehreren Bands schrieb Georg Klein ein gutes Stück saarländische Rockgeschichte mit. Nach einer Versicherungslehre verdiente er sein Geld zunächst vier Jahre lang als Musiker in amerikanischen Armee-Clubs. Beim Saarländischen Rundfunk war Klein 15 Jahre lang als Verwaltungsangestellter in der Film-Expedition beschäftigt, bevor er sich nochmals zwei Jahre lang ganz der Musik widmete. Die Stationen seiner Rock-Karriere: "Starfighters", "Young Shadows", "Blackbirds" und "Benefit". Mit der fast schon legendären Formation "Blackbirds" gewann Klein zweimal den 1. Preis beim saarländischen Rockwettbewerb. 

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Rosalinde Holzer wurde am 17.2.1948 geboren und ist seit 1980 an der HMT als Reinemachefrau beschäftigt. Frau Holzer lebt in Heusweiler, wo sie sich mit Hingabe ihrer Familie, insbesondere ihren zwei Enkelkindern widmet. Die stets gut gelaunte und hilfsbereite Mitarbeiterin schätzt gutes Essen und hat vor kurzem die Lust am Reisen entdeckt. 

Prof. Jean Micault fungierte beim 21. Concorso di Pianoforte in Città di Sulmona als Juror. Prof. Micault war sehr beeindruckt vom hohen Niveau und der guten Organisation des Wettbewerbs in dem kleinen italienischen Städtchen. Dem Gewinner Kim Bum-Suk, der in Köln bei Prof. Pavel Gililov studiert, prophezeit Micault eine sehr große Zukunft. Kleines Kuriosum am Rande: Vor etwa 25 Jahren gewann Gililov diesen Wettbewerb - Juror auch damals: Prof. Jean Micault. 

Krause-CD in WDR-Bestenliste 

Die CD von Ansgar Krause ,,Aus neuer Sicht: Joh. Seb. Bach, Transkriptionen" wurde vom WDR zusammen mit elf anderen neuen CDs aus über 200 Sendungen der Reihe ,,Abgehört - Neue Schallplatten" ausgewählt und in der Sendung "Klassik Highlights 1997" (WDR 3) als Empfehlung präsentiert. O-Ton WDR: "...wenn das, was Sie hören, trotzdem so klingt, als sei es ein Originalwerk von Bach, so wissen Sie, daß hier ein Meister am Werk ist, der nicht nur sein Instrument, sondern auch den Bach‘schen Tonsatz aufs Genaueste studiert hat. Seine Bearbeitungen sind bei Breitkopf & Härtel im Druck veröffentlicht, aber hier ist der Beweis, daß sie ausführbar sind. Man muß einfach nur sehr gut Gitarre spielen können ..."  
(Die CD ist auch über die HMT erhältlich). 

Neue CD der Gilvan-Singers 

"Evergreens" heißt das neue Programm der "Gilvan-Singers", das nun auch auf CD erschienen ist. Die Silberscheibe präsentiert weltbekannte Songs aus Film und Bühne. Als Hommage an den amerikanischen Komponisten George Gershwin, der 1988 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, bringen die Gilvan-Singers Ausschnitte aus der Oper "Porgy and Bess". 

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Nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland ist Gerald Hambitzer, Lehrbeauftragter für Cembalo, ein gefragter Musiker. Im Verlauf der Konzertsaison 1998 ist er als Solist und Kammermusiker in Belgien, Griechenland, Frankreich und der Schweiz zu hören. Ein besonderer Höhepunkt wird jedoch eine Tournee durch Südost-Asien sein, die im Herbst dieses Jahres auf Einladung des Goethe-Institutes stattfindet. Mit Joseph Haydns Konzert in D-dur für Cembalo und Orchester gastieren Gerald Hambitzer und sein Ensemble CONCERTO KÖLN in Bangkok, Jakarta, Hanoi und Singapur. 

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Peter Klinkenberg, 1. Schlagzeuger im Philharmonischen Orchester Heidelberg und Lehrbeauftragter an der HMT, wurde im vergangenen Jahr mit dem Titel "Kammermusiker" ausgezeichnet. 

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Prof. Xiao-ming Han hat mit dem English Chamber Orchestra die gesamten Mozart-Hornkonzerte eingespielt. Die CD ist bei ASV London erschienen. 
 
 

Anne Borg, seit 1978 Lehrbeauftragte für Klavier an unserer Hochschule, wurde zu Beginn des Sommersemesters 1998 von Kultusminister Henner Wittling zur Honorar-Professorin ernannt. 

Wilhelm Ohmen: Neue CD und neues Buch 

Wilhelm Ohmen, seit 1990 Lehrbeauftragter für Klavier an der HMT, hat seine zehnte CD eingespielt. Unter dem Titel "Berühmte Zugaben" präsentiert die Aufnahme Klassiker der Klavierliteratur von Scarlatti bis Debussy. Unlängst erschien auch der zweite Band von Ohmens Satie-Ausgabe für den Schott-Verlag. Dieser Band ist zusammen mit drei früheren Bänden von Ohmens Pianoselektion ab dem Sommersemester 1998 in der Hochschulbibliothek erhältlich. 

Internationale Auftritte von Prof. Andreas Rothkopf 

Prof. Andreas Rothkopf wurde im April 1998 zum 2. Internationalen Orgel-Wettbewerb "Isola di Capri" in Anacapri (Italien) als Juror berufen. 

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Beim 2. Internationalen Orgelfestival "Kaarli-Kirche" in Tallinn (Estland) gibt Prof. Andreas Rothkopf im Juni 1998 zwei Orgelkonzerte mit Werken von Max Reger. 

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In den ersten beiden Augustwochen geht Andreas Rothkopf erneut auf Japantournee. Die sechs Stationen seiner Konzertreise unter dem Motto "Bach Organ Special" führen ihn unter anderem nach Nagoya, Tokio und Osaka. 

"Ein Kosmos von Ereignissen" 

Stimmen zu Max Pommers Konzerten Ende 1997 

Max Pommer, Dirigent des Hochschulorchesters, kann auf eine erfolgreiche Konzertsaison im Herbst und Winter 1997 zurückblicken. Im Dezember vergangenen Jahres wurde unter Pommers Leitung von Chor und Kammerphilharmonie des Mitteldeutschen Rundfunks im Leipziger Gewandhaus der "Messias" aufgeführt. "Einen Kosmos von Ereignissen" ließ Pommer Klang werden, befand die begeisterte Leipziger Volkszeitung. 

Im November gastierte Max Pommer erstmals in Stuttgart. Mozarts Haffner-Serenade KV 250 wurde von den Stuttgarter Philharmonikern unter seinem Dirigat interpretiert. Die "Stuttgarter Nachrichten" schrieben: "Man spürt, wie er selbst im galanten Schwung der Tanzsätze gestalterische Genauigkeit und mitschwingende Emotionen vereinen will."  

Einen starken Eindruck hinterließ der Dirigent auch beim letzten "Entreactes"-Festival in Weimar mit dem Thüringischen Kammerorchester. "Man muß es Max Pommer lassen: mit Mozart weiß er umzugehen!", lobte die "Thüringische Landeszeitung" die Darbietung von Mozarts g-Moll-Sinfonie. 

"Genossen" wurde ebenso das kulinarische Sinfoniekonzert "Banchetto musicale", das Pommer im Oktober 1997 im schweizerischen St. Gallen dirigierte. "Ein Abend mit vergnüglichen musikalischen Tafelfreuden", berichtete die "Appenzeller Zeitung", "Dafür bürgte schon die Persönlichkeit des Dirigenten Max Pommer, der selbst kulinarischen Freuden nicht abgeneigt scheint und den nötigen Humor für die Werke sehr gut auf das Orchester zu übertragen vermochte." 

Anfang 1998 gastierte Max Pommer in Hamburg (Sinfoniekonzerte und Staatsoper), in der Philharmonie Undine, in Minneapolis, Leipzig, St. Sebastian und Weimar. 

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