HfM-Informationstag

19. Mrz 2020 11:00 Uhr

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Dr. Cosima Linke

Dr. Cosima Linke (Vertretungsprofessorin)

Cosima Linke studierte Schulmusik mit Hauptfach Klavier und Germanistik für das Lehramt am Gymnasium sowie Musiktheorie (Master of Music) an der HfM und Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2012 bis 2017 Lehrauftrag für Musiktheorie an der HfM Freiburg, 2013 bis 2018 Wiss. Mitarbeiterin am Musikwissenschaftl. Seminar der Universität Freiburg und im WS 2017/18 außerdem Akad. Mitarbeiterin für Musiktheorie/Gehörbildung an der HfM Karlsruhe. Seit Sommersemester 2018 Vertretungsprofessorin für Musikwissenschaft mit einem Schwerpunkt Musiktheorie an der HfM Saar.

2017 Promotion in Musikwissenschaft mit einer Dissertation zum Thema Konstellationen – Form in neuer Musik und ästhetische Erfahrung im Ausgang von Adorno (summa cum laude), ausgezeichnet mit dem Promotionspreis 2016 der Gesellschaft für Musikforschung (2018 bei Schott Campus: https://schott-campus.com/konstellationen_form_in_neuer_musik/).

Linke ist associate scientist im Rahmen des FWF-Forschungsprojekts Performing, Experiencing and Theorizing Augmented Listening. Interpretation and Analysis of Macroform in Cyclic Musical Works an der Kunstuniversität Graz (https://musiktheorie.kug.ac.at/petal.html).

Seit Herbst 2018 ist Linke Mitherausgeberin der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH).

Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind zurzeit: Verknüpfung von wissenschaftlichen und praxisbasierten Zugängen zu Musik und von musikwissenschaftlichen und musiktheoretischen Forschungsdiskursen; Geschichte, Theorie und Methodik der musikalischen Analyse; Musikphilosophie/Musikästhetik des 20. und 21. Jahrhunderts (Theodor W. Adorno, ästhetische Erfahrung, zeichentheoretische Ansätze); Analyse und Kompositionsästhetik von neuer Musik; Topos- und Satzmodellforschung, historisch informierte Formen- und Satzlehre; Interpretationsforschung.

 

Publikationen

Monographie:

  • 2018, Konstellationen – Form in neuer Musik und ästhetische Erfahrung im Ausgang von Adorno. Eine musikphilosophische und analytische Untersuchung am Beispiel von Lachenmanns »Schreiben. Musik für Orchester«, Mainz: Schott Campus, 358 S. (Dissertation, Hochschule für Musik Freiburg. i. Br., 2016).
    https://schott-campus.com/konstellationen_form_in_neuer_musik

Herausgeberschaften und redaktionelle Mitarbeit:

  • Juli 2020 (i. Vorb.) gem. mit Ariane Jeßulat und Christian Utz (Hrsg.), Themenheft »Musiktheorie und Gender Studies«, ZGMTH 2020/1
  • Seit Herbst 2018 Mitherausgeberin der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH)
  • 2016 (Konzeption und Redaktion), »Forum Gender«, in: Musik & Ästhetik 20/78, 71–82.

Aufsätze und Buchkapitel:

  • 2020/21 (i. Vorb.), »Sprechen über das Unaussprechliche mit Jankélévitch, Adorno und Barthes«, in: Musik & Ästhetik.
  • 2020 (i. Vorb.), »Notation, Klang und ästhetische Erfahrung im Kontext von Adornos Reproduktionstheorie. Eine Interpretationsanalyse von Beethovens Klaviersonate op. 109«, in: Musik, Schrift, Differenz. Eine interdisziplinäre Lektüre von Adornos Theorie der musikalischen Reproduktion (= Theorie der musikalischen Schrift), hrsg. von Julia Freund, Matteo Nanni und Nikolaus Urbanek, Paderborn: Wilhelm Fink.
  • 2019, »Kritik der seriellen Musik«, in: Adorno-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hrsg. von Richard Klein, Johann Kreuzer und Stefan Müller-Doohm, 2., erweiterte und aktualisierte Auflage, Berlin, 162–169.
  • 2019 gem. mit Ludwig Holtmeier, »Schönberg und die Folgen«, in: Adorno-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hrsg. von Richard Klein, Johann Kreuzer und Stefan Müller-Doohm, 2., erweiterte und aktualisierte Auflage, Berlin, 136–155.
  • 2016, »›Schreiben‹ als Differenz von Stille und Klang. Aspekte der musikalischen Form in Helmut Lachenmanns ›Schreiben. Musik für Orchester‹«, in: ZGMTH 13/1, 117–149, https://doi.org/10.31751/876.
  • 2015, »Zu einer Ästhetik von Material, Zeit und Form bei Gérard Grisey«, in: Musiktheorie & Komposition. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie Essen 2012 (= Folkwang Studien 15), hrsg. von Markus Roth und Matthias Schlothfeldt, Hildesheim, 33–41.
  • 2011 gem. mit Ludwig Holtmeier, »Schönberg und die Folgen«, in: Adorno-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hrsg. von Richard Klein, Johann Kreuzer und Stefan Müller-Doohm, Stuttgart, 119–139.
  • 2011, »Und noch einmal Ad Spätwerk. Eine rätselhafte Konstellation in Beethovens cis-moll-Fuge op. 131, I«, in: Musik & Ästhetik 15/59, 32–45.

Kleinere Beiträge und Rezensionen:

  • 2020 (i. Vorb.), [Artikel] »Theodor W. Adorno, Zu einer Theorie der musikalischen Reproduktion«, in: Lexikon Schriften über Musik, Bd. 2. Musikästhetik, hrsg. von Hartmut Grimm, Melanie Wald-Fuhrmann und Felix Wörner, Kassel/Stuttgart.
  • 2020 (i. Vorb.), [Artikel] »Albrecht Wellmer, Versuch über Musik und Sprache«, in: Lexikon Schriften über Musik, Bd. 2. Musikästhetik, hrsg. von Hartmut Grimm, Melanie Wald-Fuhrmann und Felix Wörner, Kassel/Stuttgart.
  • 2019, [Rezension] »Malte Markert, ›Musikverstehen‹ zwischen Hermeneutik und Posthermeneutik. Untersuchungen aus historischer und pädagogischer Perspektive (= Klangfiguren. Studien zur Historischen Musikwissenschaft, Bd. 4), Würzburg: Königshausen & Neumann 2018«, in: ZGMTH 16/1, 159–166, https://doi.org/10.31751/1000.
  • Im Druck, [Artikel], »Oman«, »Irak« und »Saudi-Arabien«, in: Lexikon des Orchesters, hrsg. von Frank Heidlberger, Gesine Schröder und Christoph Wünsch, Laaber.
  • 2014 gem. mit Juliane Brandes, »›Musiktheorie und Ästhetik‹. Kongressbericht zum 13. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, 4.–6. Oktober 2013«, in: Musik & Ästhetik 18/70, 99–106.

Vorträge

  • 2019 (Einladung), »Zum Verhältnis von Musikphilosophie und musikalischer Analyse«, Symposium Was ist Musikphilosophie?, Universität und Hochschule für Musik und Theater Leipzig, 22. –24.11 2019.
  • 2019 (Einladung), »Musikalische Analyse zwischen diskursiver und künstlerischer Praxis: Analyse, kompositorisches Handwerk und intertextuelle Bezüge zwischen Werken Clara Wieck- und Robert Schumanns«, Symposium Kunst und Forschung. Clara Wieck Schumann zum 200. Geburtstag, Hochschule für Musik Freiburg i. Br., 10.–11. Mai 2019.
  • 2019 (Einladung), » Zum Verhältnis von Notation, Klang und ästhetischer Erfahrung im Kontext von Adornos Reproduktionstheorie – am Beispiel von Beethovens Klaviersonate op. 109«, Symposium Musik, Schrift, Differenz. Eine interdisziplinäre Lektüre von Adornos Theorie der musikalischen Reproduktion, Arnold Schönberg Center, Wien, 03.–05.05. 2019, https://mediathek.mdw.ac.at/adorno_2019.
  • 2018 (Einladung), »Zum Verhältnis von ästhetischer Erfahrung und musikalischer Analyse: ein methoden-kritischer Überblick über analytische Perspektiven auf Webern op. 7«, Workshop Ästhetische Erfahrung und Webern op. 7, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), 04.–05.05.2018.
  • 2018 (Einladung), »Musical Gestures and Form in Brahms’s Sieben Fantasien 116 (1892)«, Workshop Analyse und Interpretation – Schönberg, Brahms, Debussy, Kunstuniversität Graz (KUG), 22.–24.03.2018.
  • 2018 (Berufungsvortrag), »›Markiertheit‹ und musikalische Topoi in Johannes Brahms’ 2. Sinfonie, 1. Satz. Zu Geschichte, Theorie und Methodik der musikalischen Analyse«, Berufungsverfahren für die W-3-Professur Musikwissenschaft mit einem Schwerpunkt Musiktheorie an der HfM Saar, Saarbrücken, 26.01.2018.
  • 2017 (Einladung), »Sprechen über das Unaussprechliche: Adorno und Jankélévitch«, Tagung des Instituts für Philosophie der TU Darmstadt in Kooperation mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt, 6.–7.10.2017.
  • 2016 (Einladung), »Verweigerung? Warum neue Musik ästhetische Lust erzeugt«, II. Basler Forum für Musikästhetik zum Thema Verweigerung, Musikwissenschaftliches und Philosophisches Seminar der Universität Basel/Schola Cantorum Basiliensis, 10.–11.11.2016.
  • 2016, »Klang und Form in Helmut Lachenmanns ›Schreiben. Musik für Orchester‹ (Neuf. 2004)«, 16. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH). ›Klang‹: Wundertüte oder Stiefkind der Musiktheorie, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, 30.09.–02.10.2016.
  • 2013, »Zwischen Hermeneutik und Dekonstruktion: Zu Ruth Sondereggers ›Ästhetik des Spiels‹«, 13. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH). Musiktheorie & Ästhetik, Hochschule für Musik und Theater Rostock, 0–06.10.2013.
  • 2012, »Zu einer Ästhetik von Material, Zeit und Form bei Gérard Grisey«, Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH). Musiktheorie & Komposition, Folkwang Universität der Künste Essen-Werden, 05.–07.10.2012.
  • 2011, »Eine rätselhafte Konstellation in Beethovens cis-Moll-Fuge op. 131, I«, VII. European Music Analysis Conference (EuroMac), Conservatorio di Musica S. Cecilia Rom, 29.09.–02.10.2011.