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Diplom-Ergänzungsstudiengang »Jazz und Popularmusik«

 

 



Der Diplom-Ergänzungsstudiengang "Jazz und Popularmusik" hat eine Regelstudienzeit von vier Semestern und wird mit dem Titel "Diplom-Musiklehrer/in" abgeschlossen.
Die Studierenden erhalten in diesem Studiengang die Möglichkeit, ihre künstlerische und pädagogische Ausbildung hier im Bereich Jazz und Popularmusik weiterzuführen. 

 

In Zeiten extremer Reduzierung der Arbeitsmöglichkeiten für ausschließlich praktizierende MusikerInnen und angesichts des allgemeinen Bedarfs an qualifiziertem Lehrpersonal im Bereich Jazz und Popularmusik in Schulen und im freiberuflichen Workshopbereich werden künstlerische und pädagogische Ansätze in diesem Studiengang effektiv miteinander vernetzt. Auf diese Weise ergänzt der Studiengang ein vorher abgeschlossenes Studium um weitere Qualifikationen im künstlerischen instrumentalen Hauptfach und einen zusätzlichen berufsqualifizierenden Abschluss in den pädagogischen Fächern. 

 

Zulassungsbedingung zur Aufnahmeprüfung ist der Nachweis eines künstlerischen oder musikpädagogischen Studiums oder eine vergleichbare Qualifikation. 

 

Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen bei der Ausbildung zu einem/einer kompetenten improvisierenden Solisten/Solistin (also bei der Weiterentwicklung des Spiel- und Improvisationsvermögens auf dem Hauptfachinstrument) genauso, wie bei der Optimierung der Fähigkeit zur pädagogischen, didaktischen und instrumentalmethodischen Vermittlung der Hauptfachinhalte. Auf beide Komponenten, sowohl die künstlerische, als auch die pädagogische, wird hierbei gleichermaßen Wert gelegt. 

 

Zusätzlich möchte der Diplom-Ergänzungsstudiengang "Jazz und Popularmusik" folgende Fähigkeiten fördern und optimieren:

 

  • Leitung und Zusammenstellung improvisierender Ensembles und Ensembles mit Ausrichtung auf popularmusikalische Inhalte
  • Ausarbeiten ensembletypischer Arrangements, mit Blick auf die Unterschiedlichkeit der jeweils vorgefundenen Bands und Ensembles
  • Vermittlung von Kenntnissen der üblichen musikelektronischen Medien (wie z.B. Notator)
  • Vermittlung jazz- und improvisationstypischer Hörerfahrung
  • Vernetzung von Inhalten in den Bereichen Jazz-Theorie und Jazz-Geschichte



Die Dozenten/innen

- Klavier/Arrangement/Leitung  
Prof. Georg Ruby / www.georgruby.de

 

- Schlagzeug/Leitung                            
Oliver Strauch / www.oliverstrauch.de

 

- Saxophon                                             
Wollie Kaiser / 
www.wollie-kaiser.de

 

- Saxophon / Nf,Wf              
Johannes Müller / 
www.johannesmueller.info

 - Trompete                                              
Ernie Hammes / www.erniehammes.com

 

- Trompete                                              
Ralf Himmler / 
www.trompetermosch.de

 

- Posaune                                       
Philip Schug / www.philippschug.de

 

- Gesang                                         
Barbara Barth/www.barbarabarth.de

 

- Gesang / Nf,Wf                
Ingrid Schwarz-Lurf / www.ingrid-schwarz.de

 

- Gitarre                                          
Martin Schulte / 
<cite>www.martinschulte.com</cite>

 

- Baß/E-Baß/Soundscapes           
Stefan Scheib / 
www.stefan-scheib.de

 

- Klavier-Nebenfach                      
Alexander Schimmeroth
 / www.schimmeroth.com

 

- Theorie, Klavier-Nebenfach     
Manuel Krass / www.manuelkrass.de         
    

 

Nähere Informationen:

Hochschule für Musik Saar - University of Music
Studierendensekretariat
Bismarckstr. 1, D-66111 Saarbrücken
Tel.: +49-681-96731-26, Fax: +49-681-96731-30
E-Mail: i.kessler@hfm.saarland.de
Prof. Georg Ruby: ruby@georgruby.de


Zulassungsverordnung Diplom-Ergänzungsstudiengang Jazz und Populäre Musik

VERORDNUNG

über die Eignungsprüfung als besondere Zugangsvoraussetzung für den Diplom-Ergänzungsstudiengang Jazz und Populäre Musik im Studienbereich VI, Musikerziehung, an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater? 

Aufgrund des § 69 Abs. 3 des Gesetzes über die Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater vom 01. Juni 1994, zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. März 2002 (Amtsbl. Seite 662), verordnet der Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft:

§ 1

Eignungsprüfung

(1) Die Immatrikulation für das Studium an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater ist unbeschadet der sonstigen Immatrikulationsvoraussetzungen vom Bestehen einer Eignungsprüfung abhängig. Die Bestimmungen über die Vergabe von Studienplätzen bleiben unberührt.

(2) Die Eignungsprüfung ist eine Aufnahmeprüfung, durch die die erforderliche Vorbildung und Eignung für den gewählten Studiengang nachgewiesen wird.

(3) Die Zulassung zum Diplom-Ergänzungsstudiengang Jazz und Populäre Musik setzt ein durch ein Diplom bzw. durch die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasium abgeschlossenes musikpädagogisches oder künstlerisches Studium bzw. eine vergleichbare Qualifikation voraus.

§ 2

Schulbildung

Die Bewerberin / der Bewerber hat durch Vorlage eines Zeugnisses einen mittleren Bildungsabschluss oder eines als gleichwertig anerkannten Bildungsabschlusses nachzuweisen.

Bewerber / Bewerberinnen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben den Nachweis der deutschen Sprachkenntnisse durch Vorlage eines entsprechenden Zeugnisses zu führen.

§ 3

Prüfungsanforderungen

Zur Feststellung der nach §1 Abs. 2 erforderlichen Vorbildung und Eignung werden von der Bewerberin / dem Bewerber künstlerische und theoretische Prüfungsleistungen gefordert. Die Prüfung gliedert sich in eine Prüfung im Hauptfach, eine theoretische Prüfung sowie eine Prüfung im Nebenfach Klavier, sofern Klavier nicht Hauptfach ist. Die Prüfungsanforderungen ergeben sich im Einzelnen aus der Anlage.

§ 4

Zulassungsverfahren, Prüfungstermin

(1) Die Zulassung zur Eignungsprüfung erfolgt auf schriftlichen Antrag. Der Antrag muss bis zum 31. März für das folgende Wintersemester oder bis zum 31. Oktober für das folgende Sommersemester bei der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater eingegangen sein. In begründeten Fällen kann die Rektorin / der Rektor der Hochschule Ausnahmen zulassen.

Dem Antrag sind beizufügen:

der ausgefüllte und unterschriebene Anmeldebogen,

ein eigenhändig unterschriebener Lebenslauf und drei Lichtbilder,

der Nachweis der erforderlichen Vorbildung (§ 2),

eine Geburtsurkunde,

bei Minderjährigen eine Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter,

ein Verzeichnis der für die Eignungsprüfung vorbereiteten Werke (§ 3 in Verbindung mit der Anlage),

gegebenenfalls weitere Nachweise einer fachlichen Vorbildung.

(3) Die Eignungsprüfung findet in der Regel im Februar für das folgende Sommersemester und im Juli für das folgende Wintersemester statt. Die Prüfungstermine werden von der Rektorin / dem Rektor festgesetzt und der Bewerberin / dem Bewerber spätestens drei Wochen vor der Prüfung mitgeteilt.

§ 5

Prüfungskommission

(1) Die Durchführung der Eignungsprüfung obliegt einer Prüfungskommission. Ihr gehören der Leiter / die Leiterin des Studienbereichs Musikerziehung als Vorsitzender / Vorsitzende sowie jeweils zwei Vertreter / Vertreterinnen des Faches Jazz / Populäre Musik an.

(2) Die Fachvertreterinnen / Fachvertreter werden von der Rektorin / vom Rektor bestimmt. Ist das betreffende Fach an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater nur durch eine Lehrkraft vertreten, so ist eine Lehrkraft eines verwandten Faches in die Prüfungskommission zu berufen. Dasselbe gilt im Falle der Verhinderung einer Fachvertreterin / eines Fachvertreters.

(3) Die Prüfungskommission berät und beschließt in nicht öffentlicher Sitzung. Sie ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder anwesend sind. Die Mitglieder haben gleiches Stimmrecht. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Stimmenthaltung, geheime Abstimmung und Stimmrechtübertragung sind nicht zulässig.

(4) Die Rektorin / der Rektor und die Prorektorin / der Prorektor können an allen Prüfungen ohne Prüf- und Stimmrecht teilnehmen.

§6

Ergebnis und Bewertung der Prüfung

(1) Die Prüfungsleistungen im künstlerischen und theoretischen Teil (§ 3) werden von jedem Mitglied der Prüfungskommission gesondert beurteilt und mit je einer Einzelbewertung (Punktzahl) versehen, aus deren arithmetischem Mittel sich die Note für die einzelnen Prüfungsleistungen ergibt.

(2) Die Bewertung der Prüfungsleistungen in den einzelnen Fächern erfolgt nach folgendem Punktesystem:

13 bis 15 Punkte

(sehr gut) = eine den Anforderungen in besonderem Maße entsprechende Leistung;

10 bis 12 Punkte

(gut) = eine den Anforderungen voll entsprechende Leistung;

7 bis 9 Punkte

(befriedigend) = eine den Anforderungen im Allgemeinen entsprechende Leistung;

4 bis 6 Punkte

(ausreichend) = eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht;

0 bis 3 Punkte

(nicht ausreichend) = eine den Anforderungen nicht entsprechende Leistung.

 

(3) Bei der Bewertung sind die Durchschnittspunktzahlen jeweils auf zwei Dezimalstellen zu berechnen. Der Notenwert ist wie folgt abzugrenzen:

sehr gut = 13,00 bis 15,00 Punkte

gut = 10,00 bis 12,99 Punkte

befriedigend = 7,00 bis 9,99 Punkte

ausreichend = 4,00 bis 6,99 Punkte

nicht ausreichend = 0,00 bis 3,99 Punkte

(4) Die Eignungsprüfung ist bestanden, wenn die Bewerberin / der Bewerber in den einzelnen Prüfungsleistungen des Hauptfachs, des theoretischen Teils sowie des Nebenfachs Klavier (gemäß der Anlage) jeweils mindestens die Note „ausreichend“ erhalten hat.

(5) Legt die Bewerberin / der Bewerber aus Gründen, die sie / er zu vertreten hat, den künstlerischen oder den theoretischen Teil der Prüfung nicht oder nicht vollständig ab, so gilt die Eignungsprüfung als nicht bestanden. Hat die Bewerberin / der Bewerber die Verhinderung nicht zu vertreten, entscheidet die Prüfungskommission über das Nachholen der Prüfung oder der Prüfungsteile. Eine Verhinderung im Sinne des Satzes 2 und deren voraussichtliche Dauer sind der Prüfungskommission unverzüglich schriftlich mitzuteilen und nachzuweisen, im Falle der Verhinderung wegen Krankheit durch Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses.

(6) Das Ergebnis der Eignungsprüfung ist dem Bewerber / der Bewerberin schriftlich mitzuteilen.

§ 7

Rangfolge

Zur Bestimmung der Rangfolge für die Zulassung zum Studium wird eine Rangfolgezahl festgelegt. Die Rangfolgezahl ergibt sich aus der des Hauptfaches.

§ 8

Niederschrift und Öffentlichkeit der Prüfung

Über den Verlauf der Eignungsprüfung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von allen Mitgliedern der Prüfungskommission zu unterzeichnen ist. Sie muss erkennen lassen, worauf sich das Urteil der Prüfungskommission stützt.

Bei den Prüfungen können Bewerberinnen und Bewerber des Studiengangs Musikerziehung anwesend sein, sofern der Kandidat / die Kandidatin bei Antritt zur Prüfung nicht widerspricht.

§ 9

Prüfungsausschuss

Versucht die Bewerberin / der Bewerber das Ergebnis einer Prüfungsleistung durch Täuschung zu beeinflussen oder verstößt sie / er bei der Prüfung in erheblichem Maße gegen die Ordnung, kann die Prüfungskommission die betreffende Prüfungsleistung als nicht ausreichend bewerten. In schweren Fällen kann die / der Prüfungsvorsitzende die Bewerberin / den Bewerber von der weiteren Teilnahme an der Eignungsprüfung ausschließen. Hierauf ist die Bewerberin / der Bewerber vor Beginn der Eignungsprüfung hinzuweisen.

§ 10

Wiederholung

Eine nicht bestandene Eignungsprüfung kann in der Regel zweimal wiederholt werden. Eine dritte Wiederholung ist in begründeten Ausnahmefällen mit Zustimmung der Rektorin / des Rektors der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater möglich.

Eine nicht bestandene Eignungsprüfung kann frühestens zum nächsten regulären Prüfungstermin wiederholt werden.

Bereits erbrachte Prüfungsleistungen werden nicht anerkannt

 

Anlage zu § 3 Satz 3

I. Instrumental-praktische Prüfung (ca. 20 Minuten)

Als Hauptfächer stehen zur Wahl: Saxophon, Trompete, Posaune, Gitarre, Klavier, Kontrabass/E-Bass, Schlagzeug (Drum-Set), Stimme

Präsentation von 2 Werken verschiedener Komponisten/innen im Bandzusammenhang (Klavier-Trio: p,b,dr). Die Werke sollen unterschiedliche Charakteristika bezogen auf Tempo (langsam/schnell), Rhythmik (z.B. Swing/Latin) und Stilistik (z.B. Swing/Latin/Bebop/Cool-Jazz/Hardbop etc.) aufweisen.

Die Mitwirkenden der Band können von der Hochschule gestellt werden

Vomblattspiel und improvisatorische Verarbeitung einer leichten bis mittelschweren      Komposition im Bandzusammenhang.

 

II. Theoretische Prüfung

Mündliche Prüfung (ca. 15 Minuten)

Kenntnisse der Skalen- und Akkordlehre (bezogen auf die Jazz-Harmonielehre)

Kenntnis der jazztypischen Kadenzen

Hören von Intervallen, Skalen und Akkorden

Melodiediktat

III. Prüfung im Nebenfach Klavier

Darstellung eines einfachen Blues (mit akkordischer Begleitung der linken Hand)

Variation eines „Children´s Song“ von Chick Corea oder einer zweistimmigen Invention von Johann Sebastian Bach.

++ Christie Finn bei den Bregenzer Festspielen ++

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Großer Erfolg für die HfM-Flötenklasse von Prof. Gaby Pas-Van Riet: Beim Dutch International Flute Competition in Ittervoort (Holland) hat Elisabeth Hartschuh in der Kategorie Master den 1.Preis gewonnen und Yu-Fei...mehr...


++ Johanna Knauf in Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen ++

HfM-Studentin Johanna Knauf (Master Musikpädagogik, betreut von Prof. Dr. Michael Dartsch) ist, nachdem sie sich mit einer EMP-Performance und einem einschlägigen Vortrag vorgestellt hat, in die Studienstiftung des Deutschen...mehr...


++ Hongyu Chen erfolgreich in Polen ++

Hongyu Chen aus der Klasse von Prof. Yaron Windmüller hat beim 5. Internationalen Gesangswettbewerb J. E. J. RESZKÓW (Polen)  den 2. Preis gewonnen. Ein erster Preis wurde nicht vergeben.mehr...


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